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Landrat Sven Hinterseh: „Aktuell ist es geboten Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren!“

Dienstag, 07. Dezember 2021

Pressemitteilung des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis, Nr.: 829 vom 06.12.2021

Das Landratsamt hat in den vergangenen zwei Wochen in Villingen-Schwenningen und Donaueschingen je einen dauerhaften Impfstützpunkt eingerichtet. Diese werden sehr gut angenommen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen zudem die öffentlichen Impfangebote der mobilen Impfteams und die Impfaktionen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowohl für die Erst- und Zweit- als auch die Booster-Impfungen. Weitere Impfangebote sind im Aufbau. Dennoch sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen Tagen rasant gestiegen. Zum Samstag, 4. Dezember wurde durch das Landesgesundheitsamt eine Sieben-Tages-Inzidenz von 1.010,5 gemeldet. Damit wurde erstmals der Inzidenzwert von 1.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen im Schwarzwald-Baar-Kreis überschritten. Mit Stand zum 5. Dezember wurde eine Sieben-Tages-Inzidenz von 1.030,2 festgestellt.

„Die Entwicklung der aktuellen Corona-Zahlen, sowohl der sehr hohen SiebenTages-Inzidenz, als auch der Corona-Fälle, die in unserem Schwarzwald-Baar Klinikum behandelt werden, sind besorgniserregend“, so Landrat Sven Hinterseh. „Zum Samstag, 4. Dezember trat die neue Corona-Verordnung des Landes BadenWürttemberg in Kraft, so dass weitere verschärfte Regelungen gelten. Wir hoffen, diese Reglungen greifen so, dass die Zahlen wieder sinken. Dennoch prüfen wir aktuell, ob weitere zusätzliche Maßnahmen, die dem Landratsamt durch die Corona-Verordnung ermöglicht werden, in Betracht zu ziehen sind, wie ein Ausschank- und Konsumverbot von Alkohol in den Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorrübergehend aufhalten. Gleiches gilt für ein Verbot im Hinblick auf das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände an diesen Örtlichkeiten. Hierzu werden wir uns mit den Städten und Gemeinden im Landkreis austauschen.“

Weiterhin gelte es, völlig unabhängig von den rechtlichen Vorgaben, ganz eigenständig die Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken. „Die Reduzierung der Kontakte ist das Gebot der Stunde“, so Landrat Sven Hinterseh.