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Porträt von Bürgermeister a. D. Jürgen Guse im Rathaus

Mittwoch, 11. März 2020

Im Sitzungssaal des Bräunlinger Rathaus wurde die Galerie der letzten Bürgermeister um ein neues Werk ergänzt und gleichzeitig umgestaltet. Jürgen Guse, Bürgermeister der Stadt Bräunlingen von 1986 bis 2017, war der dritte volksgewählte Bürgermeister der Stadt nach dem zweiten Weltkrieg. Sein Porträt ist nun im Sitzungssaal ausgestellt. „Jürgen Guse hat als Bürgermeister vielfältige Spuren in der gesam-ten Stadt hinterlassen und sich mit viel Engagement für Bräunlingen eingesetzt. Im Sitzungssaal hat er 32 Jahre als Bürgermeister unzählige Gemeinderatssitzungen geleitet“, so Bürgermeister Micha Bächle. „Gerne wollen wir mit dem Porträt an seine Amtszeit erinnern“.

Nachdem der verstorbene Fürstenberger Portraitmaler Otto Hanisch für ein passendes Gemälde nicht mehr in Frage kam, schlug die Stadtverwaltung einen Fotokünstler aus der Nachbarstadt Donaueschingen vor: Tobias Ackermann, bekannt als Lichtemotionist, entsprach den Vorstellungen von Jürgen Guse voll und ganz und herausgekommen ist ein Werk, dass sich hervorragend in die Reihe einfügt. Zu sehen sind jetzt die drei seit dem zweiten Weltkrieg volksgewählten Bürgermeister. Mit Hilfe von Kunstmaler Peter Pfaff wurden die Werke neu angeordnet: rechts Bernhard Blenkle, Bürgermeister vom 6. Dezember 1948 bis 5. Dezember 1969, links Karl Schneider vom 1. Januar 1970 bis 31. Dezember 1985 im Amt und mittig Jürgen Guse, der vom 1. Januar 1986 bis 31. Dezember 2017 als Bürgermeister für die Stadt Bräunlingen wirkte.

Bilder der Bürgermeister Josef Bertsche (1899-1919), Martin Müller (1919-1933), beide von Kunstmaler Carl Hornung gemalt, und Johann Zirlewagen (1945-1948), von Otto Hanisch auf Grundlage eines Portraitfotos gemalt, werden in den nächsten Wochen im Kelnhof-Museum neu angeordnet und entsprechend gewürdigt.

Porträt J. Guse